Aus Papier

Kreativezeit mit Geburtkarten

Heute zeige ich euch einige Karten, die ich letzte Woche gestaltet habe. Plötzlich hatte ich so ein Lust etwas zu basteln und da ich so viel von den Produkten mit Baby Themen noch nicht ausprobiert habe, habe ich mich für dieses Thema entschieden.

Für das gestalten habe ich folgende Produkte benutzt.

Die Techniken sind einfach und definitiv für die Anfänger in Grußkarten gestalten gut geeignet.

Und diese Schätze sind dabei geworden. Ganz dezente Farben, viel weiß dabei. Da ich nur wenige passende Schriftzüge hatte, habe ich das ‚Willkommen‘ Schrift aus dem Design Papier von alexandraRENKE ausgeschnitten.

Und so sehen meine Schätze aus. Da leider keine Bekannte im Moment Schwanger ist, werde ich sie alle auf Etsy zum Verkauf anbieten. Hier ist die Link, falls Du etwas für Dich findest 🙂 https://www.etsy.com/de/shop/reason4creating?ref=seller-platform-mcnav

Jede Karte habe ich mit einem Einleger ausgestattet, auf dem man die Wünsche schreiben kann 🙂 Es war so Lustig als ich festgestellt habe, dass die untere Karte irgendwie wie Amerikanische Flagge aussieht. Hast Du auch so ein Gefühl?? Ich habe es wirklich nicht geplant;) Übrigens unter diesem rotem Strich ist ein Teil von der Brottüte. Es hat mir etwas gefehlt, deshalb habe ich eine Tüte total zerquetscht und dann einen schmalen Rechteck ausgeschnitten. Echtes Scrapbooking halt 🙂 Auch in die Karte davor ist so ein rundes Teil aus der Brottüte, ganz in der Mitte, zu sehen.

Und noch eine mit dezentem türkis Hintergrund.

Dieser farbige Muster gefehlt mir auch gut. Das habe ich aus dem Baby Papier von ‚Mintay‘ ausgestanzt.

Noch diese letzte für ein Baby-Boy … ich bin ziemlich traditionell in der Hinsicht. Blau gehört einem Jungen 🙂

Vielen Dank für dein Besuch. Ich hoffe ich konnte Dich zum gestalten eigener Karte inspirieren 🙂

Liebe Grüße

Barbara

Text

Erster Schritt zur Änderung …

Wie schön fängt der heutige Tag an. Ganz früh, direkt nach dem Frühstück die Natur begrüßen dürfen.

Alles ist weiß, denn es heute Nacht geschneit hat. Ich gehe alleine. Es ist mir wichtig so viel Energie zu tanken wie möglich. Ich möchte mich voll auf die Schönheit der Natur konzentrieren. Keine Gespräche sind nötig. Einfach atmen, die frische Luft tief in mich hineinziehen, leichte erfrischende Kälte in meine Innere einzuladen und dann wieder auslassen. Es ist wie eine Dusche von innen zu genießen. Sich von belastenden Gedanken zu befreien und damit die schlechte Energie, die sich wieder eingesammelt hat, zu befreien. Einfach nur ein und aus, ein und aus, ein und aus …

e i n u n d a u s … e i n u n d a u s … e i n u n d a u s …

Heute ist ein guter Tag. Ich fülle mich richtig gut und sehe die Zukunft optimistisch. Dabei will ich gar nicht an die weite Zukunft denken. Es ist jetzt nicht wichtig. Ich möchte, nein … ich konzentriere mich nur auf die nächsten paar Tage, vielleicht einige Wochen. Ich wünsche mir, dass ich weiter so positiv in die Zukunft blicken kann wie es früher mal war. Sich an das Schöne konzentrieren, an kleine Sachen, die ich oft neige zu übersehen.

Deshalb gehe ich alleine spazieren. Ich will mich nicht wieder über Korona und steigende Zahlen unterhalten. Es ist genug belastend jeden Tag von jede Ecke darüber Berichte zu hören. Der Eine glaub daran nicht und sieht nur die Verschwörungstheorien, der andere hat Angst und überquert die Straße wenn ich ihn entgegenkomme, und dabei trage ich doch eine Maske!

Also gehe ich alleine.

Wenn ich alleine gehe, kann ich meine Strecke selbst wählen, links oder rechts, weit oder kurz ist mir alleine zu entscheiden. Ich liebe diese Freiheit. Es gibt mir Kraft, die lange Tage zu überstehen.

Am Anfang versuche ich mich an die Zeichen für die blaue Strecke zu halten, aber schon bald verliere ich es, ich meine das Blauzeichen. Plötzlich es ist nicht mehr zu finden, aber egal. Wozu brauche ich eine Anleitung. Ich lasse mich von meinem Instinkt zu führen, die Orientierung habe ich auch, also kann ich mich nicht verlaufen. Ich habe Zeit. Ich gehe einfach weiter. Der neu gefallene Schnee knirscht unter den Füßen, ab und zu ein kleines Vogel begleitet mich auf dem Weg.

Um die Ecke stehen ein Paar Pferde. Das eine schaut mich an, als ob der Fragen wurde ‚was machst du hier?‘, der Blickkontakt mit dem Pferd gefällt mir. Es ist wie eine Austausch zwischen zwei Seelen. Die Ruhe und das Neugier in dessen Augen tut mir gut. Ich wurde gerne diesen Kontakt länger genießen aber das Pferd dreht sich um und geht weiter. Ich akzeptiere diese Entscheidung ohne ein schlechtes gewissen zu fühlen und gehe weiter.

Die Gedanken kommen und gehen, es ist nichts anders zu tun als nur gehen. Ab und zu halte ich an und genieße den Anblick. Die Luft ist trüb, deshalb siehe ich nur die verschwommene Gestalten der Häuser in der Weite und einige Bäume. Sogar die Windräder sind still, als ob sie auch die Ruhe genießen wurden.

Dann gehe ich weiter. Es ist immer noch schön, aber der Weg wird irgendwann mal zu ende. Noch zwei Kilometer Freiheit und ich werde wieder nach Hause kommen. In mein tägliches Leben eintauchen müssen. Gibt mir dieser Spaziergang genug Kraft um den Tag zu überstehen? Oder noch besser, genug Kraft um den Tag richtig zu genießen?

Es ist jetzt der Anfang des Weges zur Besserung und ich hoffe ich finde genug Kraft und Antrieb um diesen Weg weiter zu gehen.

Vielleicht mal jeden Tag einige Buchseiten zu lesen, zu Meditieren oder einfach mir Zeit lassen um das Lieblingsgericht zu genießen. Ganz langsam ohne Hektik. Ohne dieses Gefühl etwas machen zu müssen. Ich verspreche mir, dass ich mich bemühen werde mich selbst nicht mehr zu vergessen. Denn ich kann nur 100% für andere da sein, wenn ich 100% für mich selbst da bin.

Ich fange schon jetzt, ab diesen Moment an.

Es ist ein guter Tag, der Tag der Änderung.

Vielen Dank

Senta

Häkeln und Stricken

Bezaubernde Schneeflocken für Dein Weihnachtsbaum

Habt Ihr schon angefangen, den Schmuck für den Weihnachtsbaum zu vorbereiten? Ich kann mich immer noch an die Zeiten erinnern, wo man als Kind in der Schule oder mit Mama zu Hause, die Papierketten gebastelt hat. Es war so wunderschön sie später aufzuhängen. Man war so stolz darauf 🙂

Ich wollte gerne etwas von diesem Gefühl zurück gewinnen, deshalb habe ich angefangen diese Wunderschöne Schneeflocken zu häkeln.

Sind sie nicht wunderschön? So zart und leicht. Nur noch einige Kugeln und lichter und der Weihnachtsbaum zieht perfekt aus.

Die Schneeflocken aus Häkeln Garn sind wunderschön, aber man muss viel Geduld haben. Nach dem Häkeln wartet auf uns noch viel Arbeit.

Man muss die Stärke vorbereiten und die Werke darin gut einweichen. Demnächst muss man die Flocken mit Hilfe der Nadel anspannen, so dass sie gewünschten Form erhalten. Ich habe z.B. Bügelbrett dazu benutzt. Nachdem sie komplett trocken sind, nur noch kurzes Bügeln mit Hohe Temperatur und die Flocken sind einsatzbereit 🙂

Herzlichen Dank für Dein Besuch.

Liebe Grüße!

Aus Papier

Vorbereitung auf Weihnachten

Die schönste Zeit des Jahres ist schon fast da. Familie, Freunde, gemeinsames Essen am Weihnachtstisch und endlich Möglichkeit sich zu entspannen. Die Eile und den Stress des Alltags für eine Weile zu vergessen.

Aber davor gibt es noch ‚eine Pflicht‘ zu erfüllen – Weihnachtskarten zu versenden 🙂

Klar, heutzutage sind die elektronische Karten oder halt eine kurze What`s App Nachrichten total IN.

Es ist schnell, kostenlos und per ein Klick kann man hunderte Menschen grüßen. Aber ich muss zugeben, für mich bedeutet es nicht viel so eine Nachricht zu bekommen.

Hat der Absender mal eine Sekunde an mich gedacht, als er/sie es versendet hat? Oder war ich einfach zufällig auf der Liste???

Na, ja ganz ehrlich … es ist mir lieber 4 echte Karten zu bekommen als 200 SMS-es.

Ja, ich verstehe schon, dass es neue Zeiten sind mit dem Internet und Digitalisierung. Vielleicht bin ich einfach altmodisch, aber ich mag den Moment, wenn ich hinsetze und mindestens einen kurzen Gedanken den Menschen schenke, an die ich meine Karte versende 🙂

Für meine Familie und Freunde habe ich einige Karten dieses Jahr vorbereitet. Es macht wirklich viel Spaß sie selbst zu basteln. Wie immer die meisten Produkte die ich benutzt habe, sind von ‚alexandraRENKE‘. Außerdem habe ich Nuvo Drops, Weihnachtliche Bänder, Nymogarn, Ito Garn und ‚Memory Box‘ Stanzen, benutzt

Für Freunde, die Wald und Tiere lieben habe ich auch diese Karten gebastelt 🙂

Ich hoffe die Karten gefallen Euch und vielleicht auch jemandem inspirieren.

Ich mag es ganz einfach zu gestalten, eher elegant als überfüllt 🙂

Wie immer danke Euch für Ihre Zeit und Freue mich auf ‚das nächste Treffen‘

Liebe Grüße!

Häkeln und Stricken

Transformation einer alten Lampe

Hallo! Heute möchte ich Euch meine Idee eines neuen Lampenschirms für eine alte Stehlampe aus den 80er Jahren präsentieren.

Diese Lampe hat mich in meiner Kindheit begleitet. Sie präsentierte sich stolz in der Ecke des Wohnzimmers und strahlte den Raum mit einem warmen, aber dezenten Licht an. Nachdem meine Mutter gegangen war, wollte ich unbedingt etwas von dieser gemütlichen Atmosphäre behalten, und die Entscheidung fiel auf die Lampe. Der alte, abgenutzte und leicht verschlissener Lampenschirm musste verschwinden. An seiner Stelle kam ein charmanter, transparenter und (selbstverständlich) gehäkelter Lampenschirm.

Mein Schatz

Um es herzustellen, benutzte ich einen Häkelgarn in Ecri-Farbe und Häkelnadel Nr. 1 oder 1,5 cm. Das Ganze ist mit einer Methode der Tests und Fehler entstanden. Oftmals musste ich zögern und neu anfangen. Mal war es zu eng mal zu breit. Ich schätze, jeder, der sich bemüht, keine Muster (Rezepte) zu verwenden, weiß, wovon ich rede 🙂
Wie auch immer, habe ich das ganze Projekt mit einem einfachen Karomuster gemacht.

Stäbchen – Luftmasche – Stäbchen

Da die Lampe sich nach unten erweitert, musste ich in regelmäßigen Abständen eine Masche zunehmen. Das habe ich auf der Höhe von der vertikalen Skelettteile gemacht.

In unregelmäßigen Abständen habe ich das Muster mit extra Stäbchen gefüllt, um das Ganze interessanter aussehen zu lassen.


Am Ende, habe ich ein Einfaches Muster aus gewöhnlichen Kettenluftmasche angebracht.

Und so sieht es jetzt aus 🙂

Schon seit 9 Jahren Wärmt unser Wohnzimmer auf.

Ich ermutige Euch, alte Dinge zu überarbeiten, zu restaurieren oder zu dekorieren.

So kann man ein Teil der Vergangenheit in neuem Zuhause unterbringen.

Für mich war/ist es auch eine Möglichkeit den Respekt vor meinen Eltern und Dankbarkeit für die Wunderschöne Kindheit zu zeigen.

Liebe Grüße!

und

Herzlichen Dank für Euren Besuch 🙂

Häkeln und Stricken

Transformation des Sofas

Jeder von uns steht irgendwann in seinem Leben vor der Frage, ob er einen alten Gegenstand wegwerfen soll oder nicht. Und wenn dieses Objekt so etwas Großes wie ein Sofa ist, dann lohnt es sich, alle Vor- und Nachteile abzuwägen. Auf der einen Seite haben wir ein voll funktionsfähiges, komfortables Möbelstück. Andererseits ist er im Laufe der Zeit bereits etwas verblasst und passt nicht in das aktuelle Dekor.

Kennst Du das, nicht Wahr?
Und dann kommt die Zeit für die Idee.
Meine Lieblingsjeans sind gerade abgerieben und ein Blick auf sie war genug und ich wusste es bereits.

Ich werde sie zu einer Sofa Decke machen!!!
Um dieses Ziel erreichen zu können, musste ich noch 4 weitere Hosen zerschneiden (alle von meinen Freunden für diesen Zweck geschenkt).

Für das Projekt brauchte ich noch: eine Strähne (100g) weißes Häkelgarn, drei blaue Farbtöne von Akrylwolle, Häkeln Nr. 0,5 und 3,5. Und natürlich jede Menge Zeit.

Aber der Effekt war es Wert.


Kissen und Rückenlehnen wurden von meinen Freunden für mich angefertigt. Ich selbst habe nicht viel Schneidetalent, also musste ich mir die Hilfe holen.


Zuerst habe ich 10x10cm Quadrate ausgeschnitten …. sehr viele Quadrate. Eigentlich hatte ich den Eindruck, dass ich immer wieder schneide, und die Oberfläche wächst nicht. Insgesamt wurden 63 davon erstellt.


Nach dem Schneiden stand ich vor einem Dilemma, wie ich anfangen sollte, damit das Material nicht schläft. Ich wollte so viel wie möglich selbst tun, also habe ich mir eine Art der Verarbeitung mit einem dünnen Häckelnadel ausgedacht.

So wie mir meine Mutter das beigebracht hat, als wir an Leinenservietten gearbeitet haben.

Auf diese Weise entstanden sehr effektive Zähne. Auf diesem Foto kann man das Weiße Garn sehen.

Ein solcher Ersatz für Overlock.
Um es interessant aussehen zu lassen, hämmerte ich das Nadel in unregelmäßigen Abständen etwas tiefer.

In den folgenden Schritten habe ich mit der Grany Squers-Methode, die Quadrate mit nachfolgenden Farben bearbeitet, wobei ich das Prinzip des Reliefstäbchen von vorne beibehalten habe.

Das Muster sieht so aus:

Das Muster ist vielleicht nicht all zu professionell gezeichnet, aber es ist der erste Versuch … ich hoffe Ihr könnt es verstehen 🙂

Da die Ecke des Sofas leicht abgerundet ist, musste ich die beiden Felder so einstellen, dass das Ganze eng zusammenpasst. Zu diesem Zweck habe ich das Quadrat auf einer Seite geschnitten und dann versucht, es auf das Ganze abzustimmen:)

Von oben
Von der Seite

Nach vielen Stunden des Häkeln (an Winterabenden) waren die Quadrate bereit, miteinander vernäht zu werden. Ich benutzte dafür einen dunkelblauen Häckelgarn, in der Hoffnung, dass das Ganze stabiler wird und sich nicht so weit ausdehnen würde. Von oben

Die Naht

In TA DA so sieht mein Sofa jetzt aus:)

Natürlich es ist nicht perfekt, weil unten sieht man noch das graue originelle Stoff. Vielleicht komme ich noch irgendwann mal dazu es zu bedecken.

Alles in allem habe ich noch zwei kleine Kissen, die eine Decke brauchen, aber ich kann mich nicht entscheiden, was besser aussehen wird. Glatte Jeans oder ein anderer Kissenbezug mit Häkelnarbeit? Oder vielleicht eine Kombination?

Wenn jemand eine Idee hat, höre ich sie gerne 🙂

Am Ende des Winters wird es genügend Zeit geben um die Idee in der Erfüllung zu bringen!!

V i e l e n D a n k f ü r D e i n e n B e s u c h 🙂

Aus Papier

Fabelhafte Formen mit Stanzen von Farbton Keramik – Petra Prüssing

Obwohl die Stanzen von Petra Prüssing seit nicht so langer Zeit auf dem Mark sind, haben sie schon viele Fans gewonnen. Es hat alles in 2015 angefangen. Eine kleine Süße Idee eine Stanze zu entwickeln, mit der sich die berühmte Papiertüte Stern machen lässt. Es brauchte nicht viel Zeit es auf dem Markt zu bringen, Petra ist schließlich ein Macher!!! Wenn Sie sich etwas in Kopf setzt, dann wird es auch gemacht:)

Hier sind ein Paar eindrücke wie man mit den Stanzen arbeitet (unten findest Du den Link mit Youtube Anleitung von Petra).

Es gibt allerdings unterschiedliche Stanz-Formen und Größen, so dass die Verwendung ist beinahe uneingeschränkt. Für meinen Beitrag habe ich ein Paar Lieblings Stanzen genommen: 4 Blumen und eine Kugel mit Punkten. Am Anfang muss man natürlich ganz viele Formen ausschneiden. Für ein Dekoteil braucht man mindestens 5 bis höchstens 12 Teilen. (Ich zeige Dir etwas später, wie unterschiedlich die Form aussieht, je nach an Anzahl der verwendeten Teile.)

Wenn alle Teile ausgestanzt sind, kann man mit Falten anfangen. Es sieht so aus:

Es braucht am Anfang etwas Übung, damit man die richtige Richtung erwischt, aber nachher geht es richtig flott.

Auf dem nächsten Foto zeige ich Dir wie man die Formen richtig zusammen und dann aneinander klebt. Ich habe dazu dünne Schwarze Wellen gezeichnet. Es ist wichtig, das eine dünne Kleber Schicht nur da, wo die Wellen zu sehen sind, aufgetragen wird.

Jetzt nur noch kurz abwarten und alles zusammen kleben. Um diesen tollen Effekt zu bekommen 🙂

Und hier kannst Du sehen wie die Form unterschiedlich aussieht je nach Anzahl der benutzten Elemente.

Zum Muttertag habe ich z.B. folgende kleine Dekoration als Geschenk gemacht. Dazu habe ich ein paar Spießchen aus der Küchenschublade geklaut und sie mit Kleber von Karen-Marie-Klip beklebt. Abends bereitete ich die Konstruktion vor, beschwerte sie mit einem Buch, und morgens war sie fertig zum Dekorieren.

Jetzt hängt es am Fenster in der Wohnung meiner Schwiegermutter. Schön, wenn man so viel Freude mit selbst-gemachter Dekoration machen kann 🙂

Allerdings mit den Stanzen von Petra macht es doppelt so viel Spaß!!!

Hier ist noch für Dich der Versprochene Link zu der Video Anleitung auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=xCOliiIBTfc

Vielen Dank das Du mich besucht hast 🙂

Liebe Grüße

Barbara 🙂

Text

Kreativität …

Warum der Wahnsinn, kreativ zu sein?

Und warum ist es gar nicht so besonders, wie wir denken.

Seit einigen Jahren boomt das Internet für alles, was man als Kreativität bezeichnen kann. Eifrige Köche und Bäcker streben nach neuen Rezepten, plötzlich kommt die Mode für Dinge, die mit Stricknadel oder Häkeln gemacht werden. Wir sind verrückt nach der Dekoration von Familienalben oder Scrapbooking. Es gibt auch Decoupage, Layout, kreative Malerei … Kreative Möbel im Garten und zu Hause … Recycling, Up-Cycling und Sie wissen nicht, welche anderen Kreationen. Alle fotografieren leidenschaftlich ihre Werke und bearbeiten sie mit den zur Verfügung stehenden Werkzeugen auf, um die Fotos schöner bzw. professioneller zu machen. Dabei sind sie ungeduldig und alle paar Minuten überprüfen die Wirkung ihrer Bemühungen im Internet.

Der Maßstab unseres Erfolgs sind …Followers, Likes, Clicks, Herzchen oder andere Wertesysteme unserer Projekte, die uns die moderne Welt zur Verfügung stellt.


Verrückt?

Vielleicht.

Noch vor kurzem dachte ich genau das. Wie kann es sein, dass wir uns diesem kranken System so einfach unterordnen lassen? Wie ist es möglich, dass die denkenden Wesen (die wir angeblich sind) so leicht uns manipulieren lassen? Und doch es ist möglich. Ich bin selbst in diese Gehirnwäsche-Maschine hineingezogen worden. Gott sei Dank bin ich mit einem Frühwarnsystem ausgestattet, das mich vor der totalen Abhängigkeit und vor allem vor dem Verlust des Selbstwertgefühls bewahrt hat. Nun, dazu führt es auch. Plötzlich stellt sich heraus, dass wenn man wenige Likes oder zu wenig Follower hat, bedeutet es, dass das, was man tun, nicht interessant oder bemerkenswert ist. Im schlimmsten Fall überträgt man dieses Gefühl auf sich selbst und schon hat man Minderwertigkeitsgefühle.

Aber ich bin ein wenig dem Thema abgewichen, und es sollte Kreativität sein, d.h. nach meinem Verständnis, etwas aus dem Nichts schaffen.

Kreativ sein – etwas aus dem Nichts schaffen


Haben Sie sich jemals gefragt, woher sie kam?

Wo kam das plötzlich her? Die Ideen als fertiges Produkt auf Papier, Strickgarn, Bild oder Teller zu übertragen?

Die Antwort scheint mir sehr einfach zu sein. Seit Anbeginn der Zeit, oder besser gesagt, seit der Mensch er „beschlossen“ hat, sein Leben in aufrechter Haltung zu beginnen, ist er mit Arbeit beschäftigt, überwiegend mit körperlicher Arbeit. Seit Hunderttausenden von Jahren haben wir sehr hart gearbeitet, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen und ein Dach über dem Kopf zu haben. Das war bis vor kurzem der Fall. Erst mit der großen Entwicklung der Technologie im 18. und stärksten 19. Jahrhundert haben wir die Einrichtungen geschaffen, die es uns ermöglichten, eine Auszeit von der Arbeit zu nehmen. Die neue Gesetzgebung gewährte uns zunächst freie Abende, dann 1 und am Ende von 2 arbeitsfreien Tagen und bezahlten Urlaub (natürlich gibt es Länder, in denen diese Freiheiten noch nicht existieren).

So weit, so gut. Nur wenn ein Sprichwort sagt, was zu viel ist, ist es nicht gesund und sagt, was man will, aber das Sprichwort ist auch hier nicht falsch.

was zu viel ist, ist es nicht gesund

Es kamen die sogenannten besseren Zeiten.

Wir müssen nicht kochen, denn es gibt Fastfood, Restaurants an jeder Ecke und Lieferservice. Wir müssen nicht putzen, weil wir dafür alle möglichen Geräte haben, oder sogar eine Haushälterin, die in naher Zukunft wahrscheinlich durch einen Roboter ersetzt wird. Es lohnt sich nicht, Gemüse im Garten anzubauen, weil die Produkte zu billig sind und alles verfügbar ist. Ganz zu schweigen von ein paar Hühner oder einem Ferkelchen auf dem Hof. Wer würde all dies noch tun wollen? Diese Beispiele könnten unbegrenzt reproduziert werden. Es gibt nur eine Schlussfolgerung. Wir haben den Job aufgegeben, und damit auch das Gefühl des Wertes, das durch das Erreichen sichtbarer, greifbarer Ziele entsteht. Eine spezifische Aufgabe zu erfüllen, aktiv an der Schaffung und Befriedigung des erträumten Ergebnisses mitzuwirken.

Ich erinnere mich, wie wunderbar es jedes Jahr war, im Garten wieder Gemüse zu-säen. Diese Freude wie eine Karotte begann zu keimen, und ein paar Wochen später war sie bereit zu knirschen. Die Süße, die Saftigkeit … und der Mann war stolz darauf, es selbst zu tun! Und dann habe ich nicht daran gedacht, diese Zufriedenheit mit der ganzen Welt zu teilen. Die Familie, es war 100% genug. 4-12Likes erobert. Wer von uns wird mit 12 Instagram Herzchen zufrieden sein? Im Ernst…Ich denke, Sie wissen bereits, worauf ich hinaus will? Sie nicht wahr?

Ich denke, Sie wissen bereits, worauf ich hinaus will? Nicht wahr?

Ich glaube, hier wurde die Notwendigkeit geboren, zu schaffen und kreativ zu sein. Ein Bedarf, der in vielen wohlhabenden Ländern zu einer recht bedeutenden Komponente des Bruttosozialprodukts geworden ist. Denn die Abhängigkeit ist ganz einfach. Je mehr Geld in den Brieftaschen der Bürgerinnen und Bürger, desto mehr, wie Pilze nach dem Regen, Läden aufwachsen und ihre Produkte anbieten, die uns helfen, Zeit zu füllen.

Nein, ich versuche überhaupt nicht, Kreativität zu beurteilen. Und ich sage sicher nicht, dass es schädlich ist. Im Gegenteil, ich selbst bin immer beruhigt durch die Schaffung etwas Neues. Indem ich mich auf eine bestimmte Aufgabe konzentriere, vergesse ich die Probleme. Nach Ansicht von Psychologen wird ein Mensch selbstbewusster, kann mit verschiedenen Lebenssituationen besser umgehen, findet schneller Lösungen und fühlt sich dadurch einfach besser. Also kreieren, malen, ausscheiden, binden, häkeln, kochen und wovon auch immer jemand anders träumt. Ich bitte Sie nur um eines: Werden Sie nicht verrückt. Lassen Sie sich nicht von dem Rattenrennen um Marionetten und Anhänger verrückt machen (es sei denn ihr seid Profis, die damit viel Geld verdienen – wir verzeihen euch – aber nicht wenn Ihr schummelt und eure Likes zukauft 😦 ).

Denn wenn man die Schaffung mit dem Gedanken beginnt, dass es der Öffentlichkeit gefällt und dabei vergisst man sich selbst, dann stimmt etwas nicht.


Wollt ihr herausfinden, ob ihr bereits manipuliert sind?

Kreiert was und teilt es nur mit den nächsten Menschen im echten Leben. Befreit euch von den Bewertungen. Denn das Wichtigste ist, dass IHR mit eurem eigenen Werk überzeugt seid und nicht irgendein Empfänger X – der wo möglich einfach schlechten Tag hat und möchte sich zufällig an euch auslassen.

Ich danke Euch allen, die gerade dabei sind, sich meinen Gedanken zu widmen. Ich würde gerne Ihre Kommentare und Meinungen lesen, aber ich möchte darauf hinweisen, dass ich den Hassinhalte ignorieren oder löschen werde. Wenn Ihr die positive Kritik üben wollen, seid Ihr Herzlich Willkommen, aber für Hass habe ich keine Zeit.

Schöne Grüße,

Kreative Seele